NT400 CABSTAR

NT400 CABSTAR

  • Paris, France
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Frühlingskur für den NT400 Cabstar

    • Ein Motor, drei Leistungsstufen, weniger Gewicht

    • Überarbeitetes Interieur mit mehr Komfort

    • Aufbaufreundliche Elektrik mit neuen Schnittstellen



    Drei Leistungsstufen aus 2,5 Liter Hubraum

    Die wichtigste Neuerung betrifft die Motorenpalette: Für die stärkste Motorisierung (110 kW/150 PS) des bisherigen Cabstar sorgte der drei Liter große Vierzylinder ZD30. Diese Leistungsstufe übernimmt beim neuen NT400 Cabstar der 2,5-Liter-Vierzylinder YD25, der nun alle drei Einstellungen von 90, 100 und 107 kW respektive 122, 136 und 145 PS bedient. Der Motor erfüllt mit Partikelfilter, Abgasrückführung und Oxi-Kat die derzeit geltenden Abgasregeln nach Euro 5b+. Das heisst, er kommt ohne die Einblasung von AdBlue in den Abgasstrom aus und damit ohne einen dritten Betriebsstoff aus. Günstiger Nebeneffekt: Der 2,5-Liter-Motor ist um 45 Kilogramm leichter als der der Dreiliter-Motor, was direkt der Nutzlast zu Gute kommt.



    Der NT400 Cabstar im Detail

    Äusserlich ist der neue NT400 Cabstar an seinem aufgefrischten Kühler-Design und den neuen Klarglas-Scheinwerfern erkennbar. Die seitlichen Blinklichter sind jetzt für optimale Sichtbarkeit in die Aussenspiegel integriert. Bei den Aussenfarben ersetzt nun ein elegantes Grau-Metallic den Farbton Hellblau-Metallic.

    Den Innenraum werten neue Stoffe und Verkleidungs-Materialien auf. Das neu geschnürte Winter-Paket beinhaltet jetzt nicht nur elektrisch verstellbare und beheizbare Aussenspiegel sondern auch eine Sitzheizung für den Fahrersitz und einen zusätzlichen Wärmetauscher für die Doppelkabine.

    Gefeilt wurde auch am Armaturenbrett. Den mittleren Komfort-Block bestimmt nach wie vor der Doppel-DIN-Schacht für die grossen Nissan-Radio-/CD-Kombinationen. Neu ist neben den Auxiliary- und USB-Anschlüssen auch eine Buchse für den direkten Anschluss eines Apple I-Phones oder Tablets. An der Stelle des Aschenbechers befindet sich nun eine weitere Ablage.

    Vollkommen neu gestaltet wurde der Armaturenträger: Tacho und Drehzahlmesser rahmen nun das Display des neuen Bordcomputers ein. Er zeigt unter anderem lastabhängig die Ölwechselintervalle und den Ölstand an. Ausserdem gibt er Schaltempfehlungen für die ökonomische Gangwahl. Selbstredend ist ein Trip-Computer mit Verbrauchsanzeige Teil des Systems.



    Radstände und Aufbaulängen für jeden Zweck

    Nach wie vor gibt es den NT400 Cabstar in den drei Radständen 2.500, 2.900 und 3.400 Millimeter. Im Falle einer Einzelkabine lassen sich damit maximale Aufbaulängen von 3,47 , 4,13 und 4,96 Metern realisieren. Beim Doppelkabiner lauten die entsprechenden Ladelängen 3,13 und 3,96 Meter.



    Abgasnachbehandlung ohne aufwändiges SCR-Verfahren

    Den derzeit gültigen Abgasstandard Euro 5b+ erfüllt der 2,5-Liter-Vierzylinder ohne die Einblasung einer wässrigen Harnstofflösung ("AdBlue") in den Abgasstrom. Dieses SCR (Selektive katalytische Reduktion) genannte Verfahren zur Reduktion von Stickoxiden nach Euro-VI-Standard ist für Leicht-Lkw wie den NT400 Cabstar erst ab August 2016 nötig. Bis dahin gilt die Übergangslösung Euro 5b+. Danach treten die strengeren NOx-Grenzwerte nach Euro VI in Kraft, die einen zusätzlichen SCR-Kat und einen AdBlue-Tank erforderlich machen und damit nicht nur Mehrgewicht sondern auch Mehrkosten für den Betreiber bedeuten. Schon jetzt überwacht die On-Board-Diagnose die Einhaltung aller Grenzwerte unter allen Betriebsbedingungen. Für den seltenen Fall, dass sich durch längeres Nichterreichen der nötigen Abgastemperaturen der Partikelfilter einmal zusetzt, kann der Fahrer den Filter per Tastendruck frei brennen.

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